Was es nicht alles gibt..?
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Zurück in die Vergangenheit – oder doch nicht?
„Eine Party ist ein Beisammensein von Leuten die sich nichts zu sagen haben und das auch ausgiebig tun“, sagte einst der deutsche Journalist Gerhard Löwenthal. Wie recht er hatte. Ob in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft wird dies bei Parties so sein. Das Feiern hat sich in den letzten Jahren nicht gross verändert. Zwei wesentliche Punkte sind heute jedoch ziemlich anders.
Erstens: die Musik. House und Techno war Ende der 80er Jahre nicht nur nebensächliche Unterhaltung sondern der wichtigste Punkt des Clubbens. Für viele war die House- und Technoszene gar ein Lebensgefühl. Man liebte die Musik, das stundenlange „Sich-in-der-Musik-verlieren“ und das Feiern mit all den anderen Eingeweihten. Man informierte sich über die Musik, die DJ’s und die Produzenten. Die Musik war der Antrieb für das Feiern. Zumindest so lange bis in den 90er Jahren aus den Parties mehr und mehr Events wurden.
Womit wir bei Punkt zwei wären: das Event. Heute muss ein Club ein Event schaffen um noch genügend zahlende Kundschaft anzulocken. Nicht mehr das Tanzen zur geliebten Musik steht im Vordergrund, sondern das Drumherum. Special-Lasershow hier, Riesenrad und Bungee Jumping da. Geschenke und Gratis-Guddies für alle hier, Gratis-Cüpli für Frauen da. Da spielt es keine Rolle, was für Musik läuft. Hauptsache sie dröhnt gewaltig.
Irgendwie schade. Doch bevor es hier zu sehr in die Ecke „Früher-war-alles-besser“ abdriftet: zum Glück gibt es auch heute noch Clubs, die hochstehende Musik fördern. Und so, hoffentlich, auch jüngere Feierwütige für das Wesentliche – die Musik – begeistern.
Eingeordnet unter Gedanke des Wochenendes
Im neuen Jahr wird immer alles besser..
Bye Bye 2011. Willkommen 2012! 365 Tage sind schnell um, und so feiern wir bereits wieder den Start in ein neues Jahr. Einige werden sagen: „Endlich ist das Jahr um, im neuen Jahr kann es nur besser kommen“. Andere werden mit den Schultern zucken und erwidern: „Janu, es lief in diesem Jahr schon super, dann wird es auch im 2012 gut gehen“. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Ein neues Jahr bietet Raum für Neues. Sei es privat, beruflich oder wie auch immer. Es wird wieder Positives, wie auch Negatives geben. Ganz persönlich bei euch, in eurem Umfeld, in der Nachbarschaft, in der Schweiz und im Ausland. So spielt das Leben. Schlussendlich liegt es an uns, was wir aus dem neuen Jahr machen.
Daher: viel Kraft, viel Glück und Alles Liebe für das Jahr 2012.
Klang der Nacht
Eingeordnet unter Gedanke des Wochenendes
Achtung, fertig, Razzia..!
Sie kamen um drei Uhr morgens. Im Schutz der düsteren Winternacht fuhren sie an ihren Zielort. Sie wussten den Vorteil der Dunkelheit zu nutzen, liefen den Hauswänden entlang und standen plötzlich vor der Tür: „Guten Morgen, Stadtpolizei Zürich.“
Nach längerer Zeit haben die Zürcher Behörden wieder einmal ein Exempel statuiert. 300 Menschen wurden bei der Razzia im Club Zukunft kontrolliert. Auf dem Fussboden hat die Polizei dabei, laut eigenen Angaben, folgendes gefunden: „26 Portionen Kokain, 10 Dosen Ecstasy aber auch kleinere Mengen Marihuana und Haschisch sowie drei verbotene Waffen; zwei Schlagruten und ein Springmesser.“
Man kann nun darüber denken was man will. War es den Aufwand – dutzende Polizisten waren im Einsatz – bei diesem Fund wert? In einer Drogenhöhle liegen sicher mehr illegale Substanzen herum. Das soll nicht verharmlosend klingen, aber schon seit jeher wurden Drogen konsumiert. Harte und weiche. Auch die legal erhältlichen Tabak und Alkohol. In der Gesellschaft wie in der Partyszene.

Dass die Polizisten bei „Hinweisen auf Drogenhandel“ einen Augenschein nahmen ist auch logisch. Dies ist schliesslich ihre Aufgabe. Genauso wie es die Aufgabe der Clubverantwortlichen ist, den Drogenhandel in ihrem Lokal zu unterbinden. Schockierender als die gefundene Menge Drogen scheint jedoch der zweite Fund: zwei Schlagstöcke und ein Messer. Die wohl unnötigsten Accessoires für den Clubbesuch!
Was lässt sich aus der neusten Razzia in einem Zürcher Club schliessen? Es wurden Drogen gefunden. Die wird man in einem Club jedoch immer finden. Auch bei rigorosen Kontrollen an der Tür. Es wurden Waffen gefunden. Die braucht es in einem Club definitiv nicht! Und drittens: Bleibt zu hoffen, dass die Polizei nun nicht gleich weitere Exempel statuieren will..
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Schweisstreibende Nächte im Club und sonnendurchflutete Morgenstunden..
„Musik = Die gemeinsame Sprache der Menschheit“, sagte eins der amerikanische Dichter Henry Wadsworth Longfellow. Es gibt weitere Zitate die versuchen Musik zu erklären. Und sie alle treffen sicher zu. Musik verstehen kann man aber nur indem man sie hört. Musik wird erschaffen um gehört zu werden. Und deshalb muss ich hier schreiben: „Happy Anniversary, Acryl Music!“
Nach dem Start im Jahr 2004 steht mit ‘Need For Faith’ von Labelgründer Da Funk die 50. Veröffentlichung in den Startlöchern. Mit dabei im saftigen Release-Paket: Remixe von Si Brad, Pete Moss, Elmar Schubert und Q-Burns Abstract Message.
Wow, was für ein Release! Ein Stelldichein der alten House-Hasen und Helden der Jugend (im Anschluss an die Teeny-Jahre). Produzenten, die auf damals grossen Labels wie Naked Music oder Dessous Recordings veröffentlichten. Da huscht einem ein Lächeln über das Gesicht, wenn man den Werdegang von Acryl Music von Anfang an mitverfolgt hat!
Angetrieben durch eine kickende Bassdrum und einer dicken anaologen Basslinie entwickelt sich ‘Need For Faith’ von Da Funk zu einem hypnotischen Tanzflur-Torpedo. Sphärische Flächen, verträumte Synth’s und Chords und leicht düstere Effekt-Spielereien runden das Klanggebilde ab.
Remixe von alten Haudegen
Nun könnte man hier zu jedem Remix detailliert etwas schreiben. Das würde den Rahmen aber ein wenig sprengen. Deshalb nur kurz etwas zu den Remixern: Simon Bradshaw (Toko Records, Paper Recordings, Naked Music) – wohl bekannter unter seinen Aliases Si Brad, Attaboy oder Weekender-, Pete Moss (Recline Records, Ovum Records, Dessous Recordings), Elmar Schubert (Freerange Records, Naked Music) und Q-Burns Abstract Message (Eighth Dimension Records, Astralwerks, NRK).
Weil es bei dieser Auswahl schwierig ist die Stücke zu beschreiben, lass ich es besser. Aber meinen Lieblings-Remix von ‘Need For Faith’ kann ich noch nennen und zum Hören einladen: derjenige von Elmar Schubert.
Acryl Music 050: ein Release für schweisstreibende Nächte im Club und für sonnendurchflutete Morgenstunden. HIER oder HIER zu kaufen!
(Anmerkung: der Autor ist mit dem Gründer von Acryl Music gut befreundet)
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RUNDFUNK.FM – Rhythmus der Nacht
Nachtaktive aufgepasst! Ab Dezember 2011 bekommt ihr einen musikalischen Rhythmus. Rundfunk.fm kreiert diesen «Rhythmus der Nacht». Die Musik soll unterschiedliche emotionale Stimmungsbilder für Nachtschwärmer, Schlaflose, Wachgebliebene, Nachtarbeiter, Schlafwandler und Wachgeküsste erzeugen. Rundfunk.fm setzt dabei auf musikalische Qualität. Ein vielseitiges und überraschendes Musikprogramm, basierend auf dem Motto «Wir spielen, was wir lieben», erwartet die Hörer.
Gesendet wird Rundfunk.fm ab Dezember 2011 auf der Frequenz FM 93.6 von Radio 1. Immer zwischen 23 Uhr abends und 05 Uhr morgens. Was genau die Hörer erwartet, erzählte Initiator Oliver Scotoni Klang der Nacht im Interview.
Die Lancierung von Rundfunk.fm – Rhythmus der Nacht wird natürlich gebührend gefeiert. Ab Freitag, 02. Dezember 2011 vier Tage lang im exklusiven Schloss Sihlberg.
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Wenn sich an einer Party der Finger auf dem Smartphone mehr bewegt als der Dancefloor..
Das Internetzeitalter ist etwas Feines. An praktisch jedem Punkt der Erde sind wir in der heutigen Zeit mit dem Internet verbunden und können so rund um die Uhr mit unseren Liebsten kommunizieren. Smartphones und Social Media, sei Dank. Für die internationale Feierszene gebietet sich dies jedoch als zweischneidiges Schwert.
Dank Facebook und ähnlichen Socialmedia-Anbietern weiss man immer wo am Wochenende etwas los ist. Einladungen für zig Parties füllen ab Mitte Woche immer zahlreicher den elektronischen Briefkasten. Club A, B oder C? DJ X, Y oder Z? Diesen Fragen gilt es sich immer wieder zu stellen. Für Rosinenpicker unter den Feierleuten ist diese Flut von Einladungen perfekt.
Entscheidet man sich für einen Abend zu Hause, verpasst man trotzdem nichts. Einloggen und ab geht das virtuelle Mitfeiern. „Party A mit DJ X rockt gerade wahnsinnig“, liest man dann. „Noch viel besser geht es aber im Club C mit DJ Z ab“, berichtet jemand anderes und schmückt seine Behauptung gleich noch mit ein paar selbstgeknipsten Fotos von besoffenen Menschen. Derweil kommt die dritte Behauptung rein: „Event B mit DJ Y stellt alles Vorherige in den Schatten“, wird verkündet.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten für den Daheimgebliebenen. Entweder man ärgert sich grün und blau weil man angeblich die geilsten Parties verpasst, oder man denkt nüchtern über die Statusmeldungen nach. Wann nämlich wird in der heutigen Zeit am meisten via Smartphone eine Socialmedia-Seite aufgerufen? Genau. Dann wenn einem langweilig ist.
Fast niemand würde zugeben, dass die Party, die er besucht, sterbenslangweilig ist! Geschweige denn, dass man die Party wegen schlechter Organisation, schlechter Musik oder wenigen Besuchern frühzeitig verlassen hat. Der Ruf als wildes Partytier könnte ja abhanden kommen. Die Langeweile wird deshalb lieber mit dem Herumdrücken auf dem Smartphone überbrückt. Hauptsache man kann sich von der Realität ablenken.
Dabei trägt das „Herumtöggeln“ doch nur noch mehr zur miesen Partystimmung bei. Wenn alle am Rand des Dancefloors in ihre Smartphones starren, kommt logischerweise keine Stimmung auf. Daher, liebe Feierleute, eine Bitte: postet auf all den Socialmedia-Seiten weniger über eine Party, sondern macht das, was man an einer Party machen sollte: Feiern!
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Mixtape of the Weekend..
Yeah! Ein weiteres Wochenende mit guten Artist’s steht Zürich bevor. Ob nun House oder Techno, die Auswahl ist dieses Mal wieder besonders gross. Und da gehört das Warm Up einfach dazu! Dieses Mal mit den beiden Jungs von Dirt Crew (Dirt Crew Recordings) aus Berlin.
In ihrem 4. Dirtcast spannen Dirt Crew, bestehend aus Peter Gijselears aka Break 3000 und Felix Eber alias James Flavour, einen Bogen von Deep House zu House und wieder zurück. Immer mit einem Auge auf oldschoolige, analoge Sounds schielend, natürlich.
Dirt Crew ist dieses Wochenende gleich selbst in Zürich zu Gast. Sie spielen in der Pfingstweide zusammen mit Dave DK (Moodmusic – Berlin), Marcus Worgull (Innervisions – Köln) und den Locals Bardo & Salazar und Juen & Bach.
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Musik wie ein Orgasmus..
Wow! Wenn euch jemand mal fragen sollte wie ein Orgasmus musikalisch klingt, könnt ihr ab jetzt folgendes Release vorweisen. Ausser ihr steht auf Stöhngeräusche, natürlich. Mehr Klimax, als bei der bald erscheinenden Platte „In Your Eyes“ des russischen ElectroPop-Trios Tesla Boy, gibt’s jedoch fast nicht.
Doch schauen wir erst Mal was den Wikipedia zum Wort Orgasmus zu berichten hat: Der Orgasmus (nach altgr. ὀργασμός orgasmós ‚heftige Erregung‘, zu ὀργάω orgáō ‚strotzen, glühen, heftig verlangen‘), fachsprachlich auch Klimax (nach altgr. κλῖμαξ klîmax ‚Treppe, Leiter, Steigerung‘) ist der Höhepunkt des sexuellen Lusterlebens.. Genau. Und so hört sich das in zwei Versionen an.
Das Original bildet eine perfekte Symbiose zwischen mid-tempo Dreamwave, SynthPop und Nu-Disco und erinnert stark an verträumte 80er-Balladen. Quasi als Vorspiel gedacht für den absoluten Höhepunkt in der Version des deutschen Studioprojektes Satin Jackets. Diese mischen dem Thema noch eine Prise „dirty“ hinzu und schmecken das Ganze mit Disco ab. Quasi als nächtlicher Klimax.
Beide Stücke erscheinen übrigens am 21. November auf der Compilation Maison 12 des französischen Labels Kitsuné. Gut Flug!
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Üüüh-Parties oder über dem Anspruch ans Alter stehen – das ist hier die Frage..
Gibt es eine Altersobergrenze für das Feiern? Ein Alter ab dem der Besuch im Club nicht mehr angebracht ist? In Zeiten von ewig jung bleibenden Rentnern und Berufsjugendlichen wahrscheinlich nicht. Ab einem gewissen Alter verschieben sich jedoch die Beweggründe für die nächtlichen Streifzüge.
Es gibt Ü30-Parties, Ü40-Parties oder sogar Ü50-Parties. Wahrscheinlich werden sogar noch höhere Ü-Parties gefeiert. „Gehobenes Feiern ohne Kindergarten zu 80er, 90er & Partyclassics“, heisst es dann in fett gedruckten Buchstaben. Meist tummeln sich an diesen Ü-Parties dann zwei Sorten Menschen.
Einerseits von Torschlusspanik getriebene Männlein und Weiblein, andererseits bereits wieder, entweder glückliche oder unglückliche, geschiedene Männlein und Weiblein. Gemeinsam wird dann der guten alten Zeit gehuldigt. Punkt vier Uhr sind sie wieder zu Hause.
Dabei sind diese spezifischen Ü-Parties gar nicht nötig. Dann nämlich, wenn entweder das Alter besonders geschickt kaschiert werden kann, oder wenn es einem egal ist, was die Jungspunde denken. So feiert es sich auch gleich ungenierter. Das beste beim Feiern mit einem Alter oberhalb der, von Twens als alt bezeichneten, 30er-Marke ist die Gelassenheit. Man geht feiern weil man es gerne macht, die Musik liebt und die knisternde Atmosphäre der Clubnacht geniest.
Man muss nicht mehr jeden Event besuchen, man hat ja in den letzten Jahren zig DJ’s kommen sehen und spielen gehört. „Dabei sein um jeden Preis“ ist nicht mehr unbedingt die Nummer 1-Parole und die jugendliche Torschlusspanik wurde auch überwunden. Unbeschwerter Feiern geht eigentlich gar nicht.
„I’m Lovin’ It“
Eingeordnet unter Gedanke des Wochenendes
